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  BJB Historie
 


Historie der Bayrischen Jungbauernschaft

Die Anfänge der Bayerischen Jungbauernschaft gehen auf das Jahr 1947 zurück.

Zu diesem Zeitpunkt setzte der Bayerische Bauernverband einen Landesausschuss für Landjugendarbeit ein, dem ein Jahr später die Gründung einer Landesgruppe im Bayerischen Bauernverband folgte. Sie galt als Nachwuchsorganisation des Bayerischen Bauernverbandes.

In den Regensburger Verträgen von 1953 zwischen dem Bayerischen Bauernverband und der Katholischen Landjugendbewegung Bayerns wurde diese als Nachwuchsorganisation vom Bayerischen Bauernverband anerkannt.

Die Landjugendgruppe im Bayerischen Bauernverband stellte deshalb kurze Zeit später ihre Arbeit ein, nachdem dieses Abkommen eine Fortführung ihrer Arbeit in der bisherigen Weise unmöglich machte.

Am 25. November 1953 gründete eine vom Landesausschuss der BBV-Jugend eingesetzte Arbeitsgruppe die Landesgemeinschaft Bayerische Jungbauernschaft. Sie wurde ebenfalls vertraglich als Nachwuchsorganisation des Bayerischen Bauernverbandes anerkannt.

Aufgaben und Vereinszweck

In den Gründerjahren war unser Jugendverband ausschließlich bäuerlich orientiert. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum hatte zur Folge, dass immer mehr Jugendliche aus dem nichtlandwirtschaftlichen Bereich die Mitgliedschaft in der Bayerischen Jungbauernschaft anstrebten.

Heute sprechen wir mit unserer Jugendorganisation alle jungen Menschen des ländlichen Raumes an, unabhängig von deren Berufsziel oder Berufsausübung. Um jedem Einzelnen die Möglichkeit zu geben, sich seinen Interessen gemäß zu engagieren, arbeitet die Bayerische Jungbauernschaft seit 1971 zweigleisig:

  • In unseren Landjugendgruppen treffen sich neben Landwirten auch Schüler, Auszubildende, junge Arbeitnehmer und Studenten zur gemeinsamen Freizeitgestaltung, Pflege der Geselligkeit, dem Einsatz für unseren Lebensraum und zur Verwirklichung der satzungsgemäßen Ziele des Verbandes, wo es u.a. heißt:

    • Förderung der Bildung und Ausbildung der Jugend auf dem Lande und Befähigung zu verantwortungsbewußtem Handeln

    • Eintreten für die Erhaltung und Wirksamkeit der Demokratie

    • Vertretung der Interessen der Landjugend in der Öffentlichkeit und Mitwirkung an der Lösung von Jugendproblemen

  • In unseren Ringen junger Landwirte/Landfrauen treffen sich auf Kreisebene alle, die die agrarische Arbeit in den Vordergrund stellen möchten. Natürlich werden auch hier andere Veranstaltungen angeboten.

Von der Rechtsform ist die Bayerische Jungbauernschaft ein gemeinnützig anerkannter Verein. Durch die parteipolitische Unabhängigkeit treten wir für die Erhaltung und Wirksamkeit der Demokratie ein. Mit unserer Jugendarbeit haben wir uns das Ziel gesetzt, auf der Grundlage des christlichen Glaubens die Bildung und Ausbildung der Jugend auf dem Lande zu fördern. Wir wirken dadurch an der Lösung der Jugendprobleme mit, in dem wir die Interessen der Landjugend in der Öffentlichkeit, insbesondere bei den Volksvertretern, Behörden und Verbänden vertreten.

 
   
 
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